Wellnessen am Rande des Apennins
In der Emilia-Romagna, im Süden der Po-Ebene und am nördlichen Rand des Appennino Modenese, bin ich kreuz und quer durchs Motor Valley gefahren. Ein Traum – nicht nur für Liebhaber exklusiver Autos. Auch landschaftlich kann man sich rund um Modena und in den sanften Hügeln kaum sattsehen, egal ob der Blick Richtung Hügel oder ins Tal geht.

Diesmal wollte ich aber nicht nur unterwegs sein und Sehenswürdigkeiten abhaken, sondern bewusst zur Ruhe kommen. Ich war vor Jahren schon einmal hier und wusste noch, dass mir das Heilwasser gut tut.
Das Hotel Terme Salvarola

Das Hotel Terme Salvarola liegt ruhig, umgeben von einem privaten Park und Weinbergen. Das Wellnesszentrum Balnea SPA erreicht man nach wenigen Metern zu Fuß, das Ferrari-Museum in Maranello ist rund 15 Minuten entfernt.
Ich habe mittlerweile drei unterschiedliche Zimmer gesehen, und alle waren angenehm großzügig. Fast jedes verfügt über ein Marmorbad: einmal klassisch, einmal mit Hydromassage-Dusche und einmal mit Badewanne im Eck.

Praktisch fand ich den Schreibtisch sowie den Wasserkocher mit Tee und Kaffee. WLAN ist kostenlos, Parkplätze gibt es direkt in der Umgebung, allerdings unbewacht.
Concours d’Elegance Trofeo
Ich war schon in vielen Hotels, und es geht nicht immer um den Preis oder darum, ob alles perfekt ist. Hier sind mir vor allem die vielen kleinen Details rund um schöne Autos in Erinnerung geblieben.



=> Wenn ihr euch für klassische Fahrzeuge interessiert, lohnt sich ein Blick auf den „Concours d’Elegance Trofeo Salvarola Terme“. Vielleicht möchtet ihr zuschauen oder sogar einmal selbst teilnehmen.
Damit der Tag gut beginnt
Das Frühstücksbuffet war mehr als ausreichend, also weit entfernt vom klassischen „Cappuccino & Cornetto“. Letzteres erinnert ja äußerlich (und wirklich nur äußerlich) an ein französisches Croissant.

Ich habe besonders die hauchdünn geschnittene Ananas geliebt, meine Begleitung war von den Kuchen begeistert.
Ohne gute Mitarbeiter:innen kein Erfolg
Gerade am Wochenende war im Frühstücksraum einiges los, und das Team war gefühlt ständig in Bewegung. Trotzdem wurden Wünsche schnell und unkompliziert erfüllt.

Auch an der Rezeption habe ich durchwegs freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter erlebt.

Da das Restaurant aktuell nur für Catering und Veranstaltungen genutzt wird, waren wir bei meinem letzten Aufenthalt auf Empfehlungen angewiesen. Die drei Lokale, die wir im Zentrum von Sassuolo ausprobiert haben, waren allesamt sehr gut. Doch dazu erzähle ich ein anderes Mal mehr.
Der Wellnessbereich Terme Salvarola
Der Wellnessbereich bietet drei Thermalbecken mit Schwefel-Magnesium-Wasser (32°, 35° und 38°), Kneipp-Becken, sowie verschiedene Anwendungen.



Sauna, Dampfbad und Fitnessbereich haben wir diesmal ausgelassen, denn bei dem warmen Wetter wollten wir lieber Sonne im Garten tanken.

Was ich leider auch noch nicht geschafft habe, mich bei Massagen und Beautybehandlungen verwöhnen zu lassen. Besonders das Fass hätte es mir angetan, denn so etwas habe ich noch nie gesehen.




Ein kleiner Wermutstropfen: Der Außenpool war noch nicht geöffnet, obwohl es schon sehr warm war. Er ist üblicherweise nur in den Sommermonaten zugänglich, je nach Wetterlage.

Gut zu wissen: Keiner der Innenpools ist mit dem Außenbereich verbunden. Direkt vom Hotel gelangt man auch nicht ins Spa, man geht ein paar Minuten durch den Park in ein separates Gebäude.
An der Rezeption erhält man täglich eine neue Zutrittskarte, sofern der Wellnessbereich in der Buchung inkludiert ist.
Was es noch zu wissen gibt
Bei der Buchung wird (soweit möglich) auf Wünsche Rücksicht genommen: Dusche oder Badewanne, getrennte oder gemeinsame Betten, ruhige Lage. Letzteres kann vor allem am Freitag relevant sein, wenn ihr es gewohnt seid, sehr ruhig zu schlafen.

Werft unbedingt auch einen Blick in die kleine Kapelle. So viele Lichter und persönliche Botschaften sehe ich sonst meist nur in großen Wallfahrtskirchen.

Auch die Jugendstilfassade des Kurbereichs für medizinische Anwendungen ist sehenswert. Ich hatte vor Jahren sogar die Möglichkeit, einen Blick ins Innere zu werfen.

Ganz knapp verpasst haben wir diesmal das Sommerbistro im Thermalpark. Wenn ihr ab Mai hier seid, könnt ihr dort vermutlich schon eine Pause einlegen.

Und noch ein Punkt, der für mich den Unterschied macht: Sassuolo ist kein abgeschotteter Kurort, sondern eine ganz normale Kleinstadt mit Leben. Das macht den Aufenthalt automatisch abwechslungsreicher.
Hotel Terme della Salvarola
di Gabriella Gibertini
Via Salvarola 109
41049 Sassuolo (Mo)
Tel: + 39 0536 871788
Tanti Saluti
Elena

Offenlegung:
Dies ist ein rein redaktioneller Artikel ohne Auftrag oder Bezahlung. Ich habe das Hotel vor Jahren im Rahmen einer Pressereise kennengelernt und bin seitdem mit der Besitzerin in Kontakt. Mein Zimmer inklusive Frühstück habe ich selbst bezahlt.
Wenn ihr konkrete Vorstellungen von eurem Zimmer habt, lohnt sich eine Direktbuchung im Hotel. Wenn ihr möchtet, könnt ihr dabei gern meinen Namen erwähnen. Alternativ könnt ihr auch über *Booking.com buchen; für euch bleibt der Preis gleich, ich erhalte in diesem Fall eine kleine Provision.

