Ein Besuch bei Doris von Strandreiten Italien

Zuletzt aktualisiert am 26. Juli 2019 um 10:07

Wie das Leben oft so spielt: man kennt jemanden, der wieder jemanden kennt und plötzlich sagt eine Freundin zu mir: kennst du eigentlich Doris vom Strandreiten Italien in Brussa?

Kannte ich nicht, denn mit Reitsport habe ich mich nicht mal als Teenager beschäftigt, aber ich wurde neugierig! So befragte ich Google und stellte fest, dass die Inhaberin sogar aus Salzburg stammt!

Eine Salzburgerin geht nach Italien

Da habe ich natürlich nicht mehr lang gewartet und schnell war der Kontakt hergestellt.

Das Gebiet um Brussa kannte ich bereits von Ausflügen, aber das ländliche Anwesen etwas abseits der Straße hatte ich bei meiner Suche nach dem „geheimen“ Natur-Bade-Strand seinerzeit nicht bemerkt.

Die Abfahrt Richtung Brussa befindet sich in Lugugnana, vorbei am Castello di Brussa (Achtung – abbiegen) und dann „dem Straßenverlauf folgen“ wie es so schön heißt.

Die Abfahrt auf der linken Seite in die Strada Inferno sollte man eher nicht übersehen, denn so wahnsinnig viele Umkehrmöglichkeiten gibt es nicht. Diesmal habe ich bewusst Ausschau gehalten, ob irgendwo Pferde herum stehen oder etwas auf Pferde hindeutet.

Man muss nicht unbedingt ein Pferde-Profi sein, denn die Tatsache lesen zu können reichte, um mir anzuzeigen: hier bin ich vermutlich richtig!

Sempre Lavoro (immer bei der Arbeit)

Ich hatte Doris mitten bei der Arbeit angetroffen, was mich nicht sonderlich verwundert hat, denn auf einem so großen Hof geht die Arbeit vermutlich nie aus. Dennoch hat sie sich Zeit genommen, um mir zu erzählen, wie es denn zu Strandreiten Italien gekommen ist.

Seit 2011 ist sie in Italien und seit 2012 an dieser Adresse. War sie anfangs noch im Rennsport tätig, so führt sie das Unternehmen seit 2014 alleine – mit nur einem Mitarbeiter, jedoch tatkräftig unterstützt von ihrem Lebensgefährten.

Wie bereits erwähnt habe ich keine Ahnung von Pferden und Reitsport, so habe ich ganz nebenbei erfahren, dass der Rennsport in Italien verstaatlicht wurde. Das hat in diesem Fall auch etwas Gutes, denn sonst gäbe es dieses Unternehmen nicht.

12 Pferde stehen hier aktuell zur Verfügung und einige Gastpferde können zusätzlich eingestellt werden. Ich habe Reiterinnen und Reiter nicht nur aus Österreich angetroffen und es schien mir eine sehr entspannte und freundschaftliche Atmosphäre zu sein.

Besonders nett habe ich die Zeit gefunden, als Doris und ich ihrer Tochter Amelie beim Training zugesehen haben.

Mit absolut sichtbarer Begeisterung teilt sie die Leidenschaft ihrer Mutter, was es für den hübschen Teenager sicher leichter macht, hier in Italien zu leben. Wobei: einen großen Startvorteil hat Amelie für ihr weiteres Leben, da sie durch die Tätigkeit ihrer Mutter zweisprachig aufwachsen konnte.

Platz ohne Ende für die Pferde

Doch unser Rundgang führte uns natürlich auch zu den Stallungen und den Lagerräumen. Ich habe einiges erfahren, was völlig neu für mich war, aber vor allem die Größe des Areals und der Mut der Inhaberin, das alles alleine zu wagen, hat mich tief beeindruckt!

Die Unterbringung für die Pferde scheint mir als Laien hier optimal! Großzügige Boxen, Koppeln vor und hinter dem Gebäude sowie eine Geh-Maschine und Waschboxen.

Modernisieren, aber den ursprünglichen Charme erhalten

Die gezeigten Gebäude sind zwar nur gepachtet, aber auch das hat etwas Gutes: bereits im kommenden Jahr soll nach mehrjähriger Gesprächen Gebäude für Gebäude vom Besitzer saniert werden.

Sobald das ursprüngliche (und bald neue) Wohnhaus fertig gestellt sein wird, geht es im Haupthaus weiter. Die 15 Zimmer werden auf einen Standard gebracht, den die vor allem deutschsprachigen Gäste erwarten.

Bis zur Fertigstellung vermittelt Doris bis zu 1500 Nächtigungen an die Vermieter in der Umgebung!

Ein wirklich gute Auslastung wie ich meine!

Eine Reitschule ist es übrigens NICHT! Es wird vorausgesetzt, dass die Gäste bereits reiten können – unabhängig davon, ob mit eigenem Pferd angereist wird oder eines der Leihpferde gebucht wird.

Das Areal ist ca. 3 ha groß und angeboten werden meist 2 Stunden Touren (jeweils Vormittag & Nachmittag), die vorwiegend über Feldwege an den Strand führen. Geritten werden kann ganzjährig, wobei in der Badesaison auf die Sonnenhungrigen am Strand Rücksicht genommen werden muss. Die Ausritte erfolgen dann zu den Randzeiten.

Ein besonderes Highlight für Pferdeliebhaber ist bestimmt Silvester: sogar zum Jahreswechsel kommen Gäste zum Reiten, um das neue Jahr mit ihren geliebten Tieren zu begrüßen.

Doris Loderer – Strandreiten Italien

Strada Inferno 5 | Naturschutzgebiet Valle Vecchia
30021 Brussa (zwischen Bibione und Caorle) | Veneto

+39 320 8582609 (deutschsprachig)

strandreiten [dot] italien [at] hotmail [dot] com

 

Tanti Saluti

Elena


Offenlegung:

Dies ist ein rein redaktioneller Artikel ohne Gegenleistung! Auch wenn es wie WERBUNG wirkt: eine Salzburgerin unterstützt eine andere – und das sehr gerne!


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