Vom Bahnhof Roma Termini zur Piazza del Popolo

Ich liebe Rom! Immer schon ♥

Mit knapp 17 bin ich zum 1. x in der italienischen Hauptstadt gewesen und seither bin ich ganz fasziniert davon.

In diesem und in weiteren Artikeln könnt ihr mich in Tagestouren begleiten. Nicht alle Sehenswürdigkeiten entlang des Weges kann und werde ich im Detail beschreiben, denn das würde ein ganzes Buch füllen. Aber dadurch wird es euch möglich sein, eure eigene Route zu basteln.

Ich rege an und ihr entscheidet!

Heute bewegen wir uns mal mehr, mal weniger südlich der orangen Metrolinie A zwischen Roma Termini und Piazza del Popolo. Die Strecke ist knapp 3 Kilometer lang; mit kleinen Abweichungen, denn wie ich selbst immer wieder merke: Ich habe zwar einen Stadtplan (in Print oder digital), aber dann sehe ich etwas Interessantes – und schwups, schon bin ich 1 oder 2 Straßen weiter 🙂

Noch kurz zur Anreise

Wie ihr wisst liebe ich es, selbst mit dem Auto zu fahren! ABER nach (oder in) Rom – nein, da finde sogar ich die Bahn bequemer. Achtet in jedem Fall darauf, dass ihr wirklich bis Termini fahrt und nicht schon früher in Tiburtina aussteigt (außer ihr habt eure Unterkunft im östlichen Teil der Stadt).

⇒ extra Tipp: Beim nächsten Mal würde ich vermutlich Business Klasse oder „Ruhe-Abteil = Area del Silenzio“ bevorzugen. Reserviert unbedingt einen Platz und beachtet, dass es sowohl bei Frecciarossa als auch beim Italo immer wieder Angebote gibt. Wenn ihr also vorher den Newsletter anmeldet, dann könnte das nicht schaden.

Ich habe die U-Bahn erwähnt, was jedoch nicht heißt, dass ich in Rom jemals unterirdisch gefahren bin. Natürlich kommt man so schnell von A nach B, aber gerade in einer Stadt, in der es an jeder Ecke etwas Tolles zu sehen gibt, wäre das für mich kein Zeit-Gewinn, sondern Zeit-VERSCHWENDUNG. Meine Routen sind also reine Fußwege!

Direkt beim Bahnhof Roma Termini

Noch nicht einmal wirklich weg vom Bahnhofsvorplatz „Piazza dei Cinquecento“ könntet ihr bereits die ersten Besichtigungen machen. Ihr steht nämlich direkt davor.

Der Palazzo Massimo wäre schon eine gute 1. Möglichkeit, falls es regnet, wenn ihr ankommt.

Doch ich hatte strahlenden Sonnenschein und wäre höchsten wegen der Klimaanlage IN ein Museum gegangen. Diesmal zumindest, denn meine Liste für den nächsten Besuch sollte noch ziemlich anwachsen!

Die nächste Schönheit ist direkt die „Piazza della Republica“ mit dem Najaden-Brunnen.

Dabei handelt es sich um Wassernymphen, die sowohl bei den Römern, als auch schon bei den Griechen in der Mythologie als weibliche Naturgottheit verehrt wurden.

Die 4 Figuren symbolisieren die Meere, Seen, Flüsse und sogar die unterirdischen Gewässer.

Doch auch die beiden Viertelkreis-förmigen Gebäude solltet ihr nicht außer Acht lassen. Hier könnt ihr unter den Arkaden einen 1. italienischen Kaffee genießen und erst mal richtig ankommen! Ein toller Boden und echtes, lebendiges Rom erwartet euch!

Doch auch direkt gegenüber gibt es Schönheiten: die Basilica Santa Maria degli Angeli e dei Martiri sowie die Diokletiansthermen mit dem Museo Nazionale Romano.

Diokletiansthermen
Museo Nazionale Romano

Ihr seht – würdet ihr all das im Detail besichtigen, wäre es das Beste, wenn ihr gleich nahe beim Bahnhof ein Hotel bucht. Allein was ich in den ersten 5 Minuten beim Bahnhof gesehen habe, würde für einen ganzen Besichtigungstag ausreichen. Mindestens!

Wir gehen aber weiter zur Piazza San Bernardo bei der Via XX Settembre, einer sehr großen Querstraße, die ihr nicht übersehen könnt.

Hier sind gleich 3 wunderbare Ansichten zu bewundern:

  • Santa Maria della Vittoria,
  • Fontana del Mosè,
  • Santa Susanna.

Leider sind italienische Kirchen nicht immer geöffnet, daher habe ich diese und viele andere nicht von innen bewundern können.

Aber irgendwie ist es auch gut so, denn bisher bin ich noch nicht sehr weit gekommen, denn immer wieder musste ich staunend stehenbleiben und euch wird es vermutlich nicht anders gehen.

Wir sind erst ein Drittel der Strecke unterwegs und schon so viel zu sehen! Würdet ihr die bereits erwähnte Hauptstraße XX Settembre nach links gehen, dann seht ihr die berühmten 4 Brunnen – Quattro Fontane (Giunone) – nach ca. 500 m.

Ich aber habe mich diesmal für die Piazza Barberini entschieden, um den Fontana Tritone zu bewundern. Dieser wurde vom berühmten Bernini Mitte des 17. Jhdts. entworfen.

Ein ganz wundervoller Ort, trotz des Verkehrs, der hier von allen Seiten kommt. Im Hintergrund seht ihr das Sina Bernini Bristol; ein luxuriöses 5-Sterne-Hotel, das ich mir leider nicht buchen konnte.

Piazza di Spagna samt Spanischer Treppe

Wir haben nun 2 Drittel der Strecke hinter uns und sind – vorbei an der Säule der Unbefleckten Empfängnis (Colonna dell’Immacolata Concezione) – bei berühmtem spanischen Treppe angekommen. Ich kenne sie voll, ich kenne sie (fast) leer. Letzteres allerdings nur bei Nacht.

Diesmal war die Treppe und der Platz mit dem Brunnen (Fontana della Barcaccia) davor SEHR voll, wie ihr sehen könnt.

Wenn ihr viel Geld, wirklich viiiiel Geld habt, dann könnt ihr in die Via Condotti hier zwischen Dior und Prada shoppen gehen. Ich habe es bei Windows-Shopping belassen und war nicht allzu begeistert.

Sehr irritiert war ich über heiße Maroni an einem extrem heißen Tag und Fiaker in Rom passen irgendwie nicht zu meiner Vorstellung. Aber was soll’s – Geschmäcker sind offensichtlich verschieden!

Über den Platz, den Brunnen und die Treppe werde ich euch demnächst noch mehr berichten, denn diesen Punkt erreicht man immer wieder, wenn man die Sehenswürdigkeiten von Rom bewundert.

Inzwischen sind wir fast am Ziel angekommen. Vom Bahnhof Roma Termini zur Piazza del Popolo fehlt uns nur noch das letzte Drittel. Wir folgen der Via dei Babuino, ohne dabei die sehr bekannte, aber eher unauffällige Statue zu übersehen.

Der Babuino Brunnen gehört zu den „sprechenden Statuen“ (zusammen mit Pasquino, Marforio, Madama Lucrezia und Abate Luigi). Bei diesen Figuren wurden und werden anonyme Beschwerden angeheftet.

Nun haben wir die Strecke vom Bahnhof hierher geschafft und allein dieser Weg mit eingehenden Besichtigungen aller Möglichkeiten in der allernächsten Umgebung würde einen Kurzurlaub in Rom füllen.

Die Route „Roma Termini zur Piazza del Popolo“ ist aber nur eine der Möglichkeiten. Folgt mir auf Facebook oder lasst euch per Mail benachrichtigen, wenn neue Artikel online gehen.

Wenn ihr auch Tipps von anderen Bloggerinnen haben wollt, dann empfehle ich meinen Artikel: Warum alle Wege nach Rom führen

Bleibt also aufmerksam, denn bald gibt es weitere Touren zu lesen …

Tanti Saluti

Elena


Offenlegung:

Dies ist ein rein redaktioneller Artikel ohne Auftrag oder sonstiger Gegenleistung. Alle Recherchen erfolgten im Zuge einer privaten Reise.


 

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2 Comments

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  1. says: Barbara

    Hallo Elena, vielen Dank fuer diesen herrlichen Artikel!
    Jeder der nach Rom faehrt (egel wie) sollte ihn lesen!!!!
    Barbara 27.12.2023

    1. says: Elena

      Liebe Barbara,
      ich freue mich, wenn dir mein Spaziergang gefällt. Am liebsten würde ich gleich wieder nach Rom fahren und vielleicht mach’ ich das auch nach dem Jahreswechsel 🙂
      Viele Grüße
      Elena