Ein Spaziergang durch Vicenza

Ein Tag auf den Spuren Palladios

Wenn ihr wie wir manchmal genug vom Trubel am Adria-Strand oder der Hektik rund um den Gardasee habt, dann ist Vicenza ein wunderbarer Tagesausflug. Nicht zu groß (ca. 110.000 Einwohner), nicht zu überlaufen, voller Geschichte – und dabei charmant, lebendig und typisch italienisch.

Basilica Palladiana

Warum Vicenza?

Obwohl klein, zählt sie zu den großen Kunststädten Italiens. Ihr habt vielleicht schon mal den Namen Andrea Palladio gehört: der Mann, der hier quasi das Stadtbild geprägt hat.

Der spätere Star-Architekt (1508-1580) kam mit 16 Jahren nach Vicenza, wo er seine Ausbildung erhielt. Palladio MuseumEr wurde von Raffael und Michelangelo beeinflusst, wobei er letzteren durchaus bei einer seiner Rom-Reisen getroffen getroffen haben könnte.

Dass es zu Ehren dieses Mannes ein Museum gibt, wird euch nicht sonderlich wundern.

23 Monumente – Paläste, Kirchen, Plätze – alles in diesem klassizistischen, eleganten Stil, der Vicenza bis heute besonders macht. Weitere 16 Villen in der Region könntet ihr auch noch entdecken. Einige davon werde ich euch am Ende des Artikels vorstellen.

Eine Statue von Palladio findet ihr übrigens ganz im Zentrum auf der gleichnamigen Piazzetta.

Andrea Palladio Statue

Mit dem Auto oder bequem mit der Bahn anreisen

Wir sind mit dem Auto unterwegs gewesen – das geht am einfachsten, besonders wenn ihr vom Gardasee oder wie ich aus dem östlichen Teil Italiens kommt. Vicenza ist gut ausgeschildert, und sowohl über die Autobahn A4 (Milano–Venezia), als auch über die Bundesstraßen super erreichbar.

Parkmöglichkeiten (Parcheggi a sbarre) gibt es rund um das Zentrum jede Menge und die Preise haben mich nicht geschockt. Mein Tipp ist der Parcheggio Canove, gleich beim Teatro Olipico, falls ihr nahe einer der Touristen-Informationen sein wollt oder mein Favorit, Parcheggio Fogazzaro.

Parkplatz Fogazzaro

Fogazzaro Richtung Schranken
Fogazzaro Richtung Zentrum

Von letzterem aus kann man super rundherum oder durch das Zentrum von Vicenza gehen und er ist sowohl groß, als auch günstig. Das heißt im Klartext: Ihr findet fast sicher einen Platz und könnt euch Zeit lassen, denn der Preis am Ende hat keinen bitteren Nachgeschmack.

Parkzettel VicenzaIch habe aber auch schon die Kurzparkzone gewählt, wenn ich vorher wusste, dass ich nicht allzu lang Zeit haben werde.

Dabei ist zu beachten, dass man – anders als in Österreich – das Kennzeichen eingeben muss. Mit dem Automaten an sich bin ich aber gut zurechtgekommen.

Nicht zu vergessen wie überall: je näher am Zentrum, desto teurer!

Wer lieber mit der Bahn kommt: Der Bahnhof Vicenza ist nur wenige Gehminuten vom historischen Zentrum entfernt. Es fahren Direktzüge z. B. ab Verona, Padua oder Venedig. Schnell, bequem und meist pünktlich.

Piazzale de Gasperi

Giardini Salvi & Loggia Valmarana

Regeln für die Benutzung der ParkbänkeWenn ihr mit dem Zug ankommt und ins Zentrum spazieren wollt, seid ihr schon fast im Herzen der Stadt und dennoch empfängt euch die Stadt auf Wunsch erst mal ganz still und grün: Mit den Giardini Salvi, einem kleinen öffentlichen Park, der mehr ist als nur Durchgangsort.

Ich mag diesen Garten besonders, weil ich erstmal nach der Anreise hier in Ruhe verweilen und durchatmen kann. Diese grüne Oase ist nicht spektakulär, aber genau das macht es so besonders.

Ein Kunstwerk am Rande: Wie geschaffen, um fotografiert zu werden steht sie da: die Loggietta Valmarana. Elegant, mit Arkaden, Säulen und offenen Bögen am Wasser.

Giardini Salvi
Spiegelung im Wasser
Loggia Valmarana

Erbaut im 16. Jahrhundert, vermutlich von einem Zeitgenossen Palladios, vielleicht sogar mit Inspiration von ihm selbst.

Was ihr nicht verpassen solltet

Ihr könnt Vicenza gut zu Fuß erkunden. Und das lohnt sich, denn hinter jeder Ecke verbirgt sich ein neuer Palast, ein eleganter Bogen, eine kleine Gasse mit Charme.

Einer meiner Besuche war anders als die anderen:

nie mehr Krieg
Nie mehr Krieg – Frieden, Freiheit, Demokratie

Es war gerade ein wirklich großes „Treffen der Alpini“, was zur Folge hatte, dass echt viel Verkehr und wenig Parkplatz war. Aber dadurch war die ganze Stadt beflaggt und überall waren Stände mit Essen und gute Stimmung.

Alpini Hüte

Zugegeben, manchmal ein wenig zu gut, denn die Gebirgsjäger und deren Freunde waren nicht selten dem Alkohol zugetan. Aber außer lautstarken Gesang (mehr oder weniger gut) hielt sich alles in Grenzen und war amüsant.

Polpette e Birrette
Mega-Mortadella
Sehr Fleisch-lastige Kost, aber es war sehr gut!
Spanferkel

Palazzo Repeta

Corso Palladio – Die Hauptader mit Stil

Ich möchte mit dem Corso Palladio, der Einkaufs- und Flanierstraße mit Palazzi links und rechts, mitten durch die Altstadt beginnen. Sie folgt der Linie der Via Postumia, die in römischen Zeiten Genua mit Aquileia verband. Auch wenn ihr nichts kaufen wollt: Der Spaziergang selbst ist wie eine kleine Zeitreise.

Palazzo Porto da BreganzeAn dem Ende, das nahe der Giardini Salvi ist, biegt ihr einfach bei der Piazza del Castello in den Corso Palladio ein.

Mein Tipp: Nicht zu schnell durchhetzen – der Charme liegt im genauen Hinschauen.

Ich empfehle einmal NUR die Gebäude zu bewundern und dann noch einmal durchschlendern, um auf Geschäfte und Lokale zu achten. Natürlich gerne auch umgekehrt, je nachdem, wie eure Prioritäten sind.

Piazza dei Signori & Basilica Palladiana

Früher oder später landet ihr unweigerlich hier, auf dem Platz der Plätze in Vicenza. Die Basilica Palladiana ist mit ihren riesigen weißen Säulen und dem grünen Dach ein echtes Symbol der Stadt. Früher war sie ein Ort der Zusammenkunft der vornehmen Bürger, heute finden dort oft Ausstellungen statt.

Basilica Palladiana vorne

Der älteste Teil stammt aus dem 15. Jahrhundert und nach der Restaurierung 2012 erstahlt das Gebäude wieder in ursprünglichen Glanz.

Wenn ihr Zeit habt: Geht rauf auf die Terrasse! Von oben habt ihr einen tollen Blick über die Dächer Vicenzas, perfekt für ein Foto oder einfach zum Pausieren.

Torre Bissara
Schmuckmuseum Vicenza

Seit 2024 findet ihr im Piano Nobile ein Schmuckmuseum.

Ebenfalls auf der „Piazza die Signori“ findet ihr den gotischen Uhrturm “Torre Bissara”, mit über 80 Metern Höhe, das höchste Bauwerk Vicenzas, und die beiden Säulen, die an Venedig erinnern.

Auf der einen steht der Löwe von San Marco; auf der anderen ursprünglich eine Statue von Christus dem Erlöser.

Säulen auf der Piazza dei Signori

Loggia del Capitaniato

Direkt an der Piazza dei Signori, gegenüber der Basilica Palladiana, steht die Loggia del Capitani(o), auch Loggia Bernarda genannt. Ein auffälliges Gebäude mit roter Fassade, weißen Säulensockeln und herrlich klassizistischer Eleganz. Früher war sie der Residenz des Stadthalters der Republik Venedig.

Loggia del Capitaniato
Rampe bei Loggia del Capitaniato

Das Haus ist klein, aber sehr fein. Besonders schön ist die Symmetrie der Arkaden, die Klarheit der Proportionen – ein typisches Beispiel für Palladios Handschrift. Heute wird die Loggia nicht öffentlich genutzt, aber sie ist ein toller Fotospot.

…dann war da noch gleich um die Ecke: Casa Pigafetta

Ja, absolut sehenswert, wenn auch nur von außen! Die Casa Pigafetta liegt gleich in der Nähe der Piazza Duomo und ist ein Geheimtipp für alle, die sich für Entdeckergeist und außergewöhnliche Details begeistern.

Casa Pigafetta Collage

Wenn ihr daran vorbeigeht, unbedingt nach oben schauen: Die filigranen Verzierungen rund um die Fenster sind kleine Kunstwerke.

Antonio Pigafetta war ein Schriftsteller und Begleiter von Magellan auf dessen Weltumsegelung.

→Und falls ihr schon dort seid, geht auch um die Ecke, denn dort findet ihr eine ganz entzückende Brücke mit Blumendekoration (wenn die richtige Jahreszeit ist).

Garten bei Ponte San Paolo Vicenza
Blick zur Ponte San Michele Vicenza

Teatro Olimpico

Ein ganz besonderes Highlight – wenn nicht DAS Highlight überhaupt – ist das Teatro Olimpico. Es ist das älteste überdachte Theater Europas und ihr könnt eine Bühne wie keine andere bewundern und noch viel mehr. Von außen eher unscheinbar, innen aber einfach nur „wow“.

Bühne Teatro Olimico

Die Kulisse der Bühne wirkt wie eine echte Straße, mit Perspektive, Tiefe und Illusion. Ein Meisterwerk von Palladio, der die Fertigstellung (durch seinen Sohn Silla) leider nicht mehr erleben durfte.

Wenn ihr euch für Architektur oder Theater interessiert: Unbedingt rein, aber lest zuerst meinen Artikel, damit ihr wisst, worauf ihr achten solltet.

Gleich nebenan, auf der Piazza Matteotti gibt’s schon die nächste Schönheit zu bewundern. Wir befinden uns hier genau am anderen Ende des Corso Palladio – nur damit ihr euch am Stadtplan einfacher orientieren könnt 🙂

Piazza Matteotti Vicenza

Palazzo Chiericati & Museo Civico

Direkt gegenüber vom Theater und der Touristeninformation findet ihr den Palazzo Chiericati, seit 1855 Stadtmuseum mit wechselnden Ausstellungen.

Auch wenn ihr kein Museumsfan seid, das Gebäude selbst ist einen Blick wert.

Palazzo Chiericati

In meinem Fall war das Wetter bei jedem Besuch so schön, dass ich bisher noch nicht drinnen war. Aber es ist ein guter Grund, um wiederzukommen.

Kirchen in Vicenza, die ihr gesehen haben solltet

Vicenza ist nicht nur wegen Palladios Villen bekannt, auch die Kirchen sind kleine Meisterwerke. Einige davon stehen nicht mal groß im Reiseführer, und trotzdem bleibt man davor stehen.

Basilica di Santa Corona

Diese romanisch-gotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert liegt nur wenige Minuten vom Teatro Olimpico entfernt und ich finde: Sie ist etwas Besonderes. Der Name leitet sich vom Dorn der Krone Christi ab, der hier als Reliquie verehrt wird (öffentlich nur an Karfreitagen).

Chiesa di Santa Corona Vicenza
Glockenturm Santa Corona Vicenza

In ihrem Inneren wurde Andrea Palladio begraben, in einem einfachen Grab in der Nähe des Altars (Valmarana Kapelle). Inzwischen gibt es aber ein Ehrengrab am Hauptfriedhof. Außerdem gibt’s hier das Meisterwerk „Taufe Christi“ von Bellini und die „Anbetung der Hl. 3 Könige“ von Veronese zu bewundern (beides für Kunstliebhaber:innen ein Genuss!).

Fassade Santa Corona Vicenza

Tempio di San Lorenzo

Eher schlicht von außen (außer das sensationelle Portal), aber mit einem absolut interessanten Inneren. Romanisch-gotisch, mit einem besonderen Charakter und gleich 2 Kreuzgängen.

San Lorenzo Vicenza

Alleine über diese Kirche könnte ich einen ganzen Artikel schreiben, daher belasse ich es bei einigen Bildern.

San Lorenzo Detail-Collage

Bei meinem Besuch war eine Ausstellung über besondere Frauen in der Zeit des 1. Weltkriegs. Faszinierend und wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre ich vermutlich Stunden geblieben, um alles zu lesen.

Duomo di Vicenza – Cattedrale di Santa Maria Annunziata

Die Kathedrale ist eine Mischung aus Gotik, Renaissance und Moderne. Die Kuppel wurde von Andrea Palladio geplant und einst war hier der Bischofssitz.

Duomo Vicenza vorne
Duomo Vicenza hinten

Auch diese Kirche ist frei zugänglich, aber für die Krypta müsst ihr mit einem kleinen Eintritt rechnen (Achtung – nicht immer zugänglich).

Mein Plan für den nächsten Besuch

Basilica di Monte Berico

Diese Renaissance-Wallfahrtskirche steht auf einem Hügel über der Stadt. Im Inneren findet ihr barocken Prunk und ein einige berühmte Gemälde. Der Blick von außen auf die Stadt ist genauso beeindruckend wie das Innere selbst. Doch beachtet auch die kleine gotische Kirche gleich daneben.

Santuario della Madonna di Monte Berico

Und wer den Weg von der Stadt zu Fuß machen will: Der Arco delle Scalette und die Treppe mit den unzähligen Stufen zum Monte Berico ist ein Erlebnis für sich.

Noch ein kurzer Blick in Vicenzas Geschichte

Vicenza wirkt heute ruhig und gelassen, aber die Stadt hat eine bewegte Vergangenheit. Schon in der Antike war sie ein wichtiger Ort der Veneter, später Teil des Römischen Reiches. Im Mittelalter gehörte sie zu verschiedenen Herrschaften; in dieser Zeit wurde auch die Stadtmauer errichtet.

Ich habe euch schon von den Herren Ezzelini berichtet; sie haben die Stadt bedroht. Hingegen wurde mit der Familie Carrarese aus Padua 1266 ein Schutzpakt geschlossen, ehe Vicenza unter den Schutz der Veroneser Familie della Scala kam. Erst 1404 wurde die Stadt der Republik Venedig unterstellt.

venezianische Fenster in Vicenza
venezianische Balkone in Vicenza

Und genau diese Verbindung merkt man bis heute: der venezianische Einfluss, die Eleganz, das Spiel mit Licht und Perspektive in der Architektur.

Wie bereits erwähnt war dann Andrea Palladio ab dem 16. Jahrhundert der große Gestalter der Stadt. Seine Palazzi und Bauten prägen das Stadtbild bis heute und machen Vicenza zu einem UNESCO-Weltkulturerbe und das ist nur einer der Gründe, warum ich immer wieder durch diese Gassen spazieren werde, wenn ich in der Gegend bin.

Elena in Vicenza
Rundbogenfenster in Vicenza
Nehmt euch wirklich ausreichend Zeit, denn Vicenza bietet mehr Sehenswertes als man denkt.

Die alten Stadttore – steinerne Zeugen der Vergangenheit

Was ich bei meinem zweiten Besuch entdeckt habe sind die alten Stadttore von Vicenza. Sie stammen aus der Zeit, als die Stadt noch komplett von einer Mauer umgeben war. Einige dieser Tore sind heute noch erhalten, zum Teil liebevoll restauriert.

Besonders sehenswert:

  • (Torrione) Porta Castello – direkt beim Bahnhof, mit wuchtigem Scaliger-Turm.

Torrione di Porta Castello

  • Porta Santa Croce – Richtung Westen, ruhig gelegen, mit einem charmanten Mix aus Wehrhaftigkeit und Renaissance-Details.
  • Porta San Bortolo – (beim Krankenhaus) kleiner, aber besonders malerisch am Abendlicht.

Ich mag solche Ecken; sie erzählen von einer anderen Zeit, ohne viel Aufhebens. Ihr könnt die Tore auch „im Vorbeifahren“ bewundern, falls euch die Zeit zu knapp wird.

Solltet ihr noch Zeit haben (oder sogar zwei Tage planen)

Bevor ihr aber der Gegend von Vicenza wieder den Rücken kehrt, schaut euch noch das Meisterwerk von Andrea Palladio an.

Villa La Rotonda – das perfekte Palladio-Finale

Die Villa La Rotonda etwas außerhalb ist DAS Palladio-Gebäude schlechthin. Symmetrisch, perfekt proportioniert; viele Architekt:innen der Welt pilgern hierher. Mit dem Auto gut erreichbar (aber leider fast keine Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung) oder per Taxi vom Zentrum aus.

La Rotonda

Für folgende Ausflüge braucht ihr unbedingt ein Auto:
Die Gegend westlich von Vicenza, das Herz Venetiens oder die Stadt Montecchio-Maggiore.

Falls euch aber der Sinn nach einem Castello oder einer Villa (abgesehen von La Rotonda) steht, dann hätte ich folgende Vorschläge:
Villa Trissino-Marzotto, Villa Emo oder das Castello di Thiene.

Vicenza lohnt sich – auch (oder gerade) für einen Tag

Parkzettel VicenzaOb ihr vom Gardasee kommt oder von der Adria – dieser kleine Ausflug lohnt sich. Vicenza ist kein lauter Star, sondern eine stille Schönheit (noch) ohne Massentourismus.

Und genau das macht dieses UNESCO-Welterbe so besonders.

Damit ihr eine Idee bekommt, was für eine zentrale Position Vicenza hat, hier einige Entfernungen: Padua (35 km), Bassano del Grappa (40 km), Verona (60 km), Treviso (70 km), Venedig (80 km).

Ich plane schon meinen nächsten Aufenthalt und diesmal würde ich gern über Nacht bleiben.

Tanti Saluti

Elena


Offenlegung:

Für diesen Beitrag habe ich kein Honorar bekommen. Aber: Bei einem meiner Spaziergänge wurde ich von Stefania Mauro Guida Turistica (Stadtführungen mit Herz) begleitet. Sie hat mich auf einige Detail hingewiesen, die ich sonst mögicherweise übersehen hätte. Ihr findet sie auf Facebook und meine Empfehlung kommt von ♥


 

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